Freitag, 19. September 2014

Feigenkonfitüre mit Brombeeren


Man braucht für ca. 5 Gläser:
Pektin für Konfitüre mit 1,5kg Obst
1kg gestückelte Feigen
300g Brombeeren
Schuss Wasser
Zucker (nach der Packungsanleitung vom Pektin, bei mir waren es 500g)

Feigen mit Bromeeren köcheln lassen bis alles weich ist.
Pürieren und Wasser hinzufügen.
Zucker mit Pektin mischen und einrühren.
Ca. 5min sprudelnd kochen lassen.
Gelierprobe machen.
In sterile Gläser füllen.

Donnerstag, 18. September 2014

Nudeln mit Tomaten und Kürbis

Man braucht:
250g Nudeln
1 kleinen Hokkaido
250g Cocktailtomaten
frischer Basilikum
Salz
Öl
1 kleine Zwiebel
2TL Herbaria Bio-Kürbisgewürz Kürbiskönig

Nudeln kochen.
Zwiebel hacken und anbraten.
Gewürfelten Kürbis dazu geben.
Wenn er fast gar ist die halbierten Tomaten dazu geben.
Salzen und Basilikum unterrühren.

Mittwoch, 17. September 2014

Ein Trip durch Wales und Südengland III


Es ging weiter nach Plymouth, bekannt für den größten Marinehafen. Wir sind einfach durch die Stadt gelaufen und haben im „Choccachino“ ganz besonders leckeren Chococino getrunken (small ist eine normale Tasse, medium ist eine seeehr große Tasse) und wunderbaren Kuchen gegessen. Für abends haben wir uns die besten Scones des Urlaubs eingepackt (mit Schokolade bzw. Cheddar). Plymouth hat für mich was von „Industriechic“ gemischt mit ein paar sehr modernen und ein paar hübschen alten Häusern. Joa, war ganz nett.



Ein Stückchen sind wir dann noch zur nächsten Unterkunft gefahren, dem „Culm Vale Country House“. Ein sehr schönes Haus, das allerdings teilweise ein bisschen merkwürdig und abgewohnt eingerichtet ist und nachts eine leicht gruselige Atmosphäre hat. Das Frühstück war aber gut (und es gab erneut vegetarische Würstchen). WLAN gab es, das Bad war ein Gemeinschaftsbad.



Am nächsten Tag fuhren wir zu Stonehenge. Das war superinteressant und trotz der vielen Touristen hatte man noch einen guten Blick. Allerdings fehlte es durch die Massen doch ein wenig an Atmosphäre. Das Infocenter war auch sehr spannend mit den ganzen ausgestellten Fundstücken.





Weiter ging es zur Isle of Wight, wobei wir noch Glück hatten sofort auf die Fähre zu kommen. Also lieber reservieren! Für die Rückreise haben wir auch erst ein Ticket für 14 Uhr des Folgetags bekommen, obwohl wir eigentlich vormittags rüber wollten. Die Überfahrt ist zudem sehr teuer.
Auf der Isle of Wight, einer landschaftlich sehr hübschen Insel mit vielen süßen Dörfern, wohnten wir im „Marlborough Hotel“ in Shanklin. Im Ort sahen wir uns auch erstmal um, wanderten ein bisschen am Strand rum und sahen uns das Dorf an. 










Das Hotel gefiel uns ganz gut. WLAN hatte man leider nur unten und das Zimmer war sehr klein, aber das Personal war sehr nett, das Zimmer sauber und schön eingerichtet, man war in 2min am Meer und in 5min im Dorf und das Frühstück war gut.







Am folgenden Tag hatten wir dann ja außerplanmäßig noch Zeit auf der Insel und fuhren zur „Garlic Farm“. Dort machten wir einen Rundgang, lernten einiges über Knoblauch und ich kaufte geräucherten und schwarzen Knobi und der Held ein Knoblauchbier. Das war ein wirklich netter Ausflug! 










Danach fuhren wir noch bei einem Chilishop vorbei und liefen noch ein bisschen durch das Küstenstädtchen Ryde, wo wir im "Bottega" ein Päuschen einlegten und Rosmarin-Limonade tranken.



Dann setzten wir mit der Fähre über und machten uns auf den Weg nach Brighton, bekannt dafür dass es  das größte und bekannteste Seebad in England ist. Dabei kamen wir am Arundel Castle vorbei und schrieben es gleich auf die to do-Liste für den nächsten Englandurlaub. Leider standen wir sehr lange im Stau, so dass wir erst gegen 18 Uhr in Brighton eintrafen. Dort wanderten wir ein bisschen umher und beschlossen am nächsten Tag nicht wie ursprünglich geplant nach London zu fahren, sondern den Tag in Brighton zu verbringen.





Unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte war „Linchens B&B“, ganz in der Nähe unseres Flughafens. Die Lage war also sehr praktisch und auch sonst gefiel es uns recht gut (bis auf den extrem schwachen Duschstrahl – und ALLE waren schwach, aber der nochmal besonders…). Es war nett eingerichtet, das Frühstück war gut (die besten Pilze der ganzen Woche), man hatte ein eigenes Bad und WLAN (leider etwas stockend) auf dem Zimmer, die Leute waren nett und es gab zwei sehr liebe Hunde.







Am letzten Tag brachten wir dann morgens erstmal das Auto zurück zum Flughafen und nahmen von dort aus den Zug nach Brighton (ca. 9 Pfund, ca. 20min Fahrzeit). Dort liefen wir wiedermal einfach los. Lustigerweise war genau an dem Samstag das Brighton Pride Event (sowas wie hier der CSD) statt, die Stadt war also voller Menschen, guter Laune, Regenbogendekoration und Musik. Und es gab jede Menge zu gucken. Aber auch Brighton an sich gefiel uns sehr sehr gut. Eine hübsche Stadt die viel zu bieten hat. Viele Straßen mit tollen Läden, vegetarischen Restaurants etc. Toll fanden wir auch den berühmten Pier und den Royal Pavilion. Wir kauften den leckersten Brownie unseres bisherigen Lebens, verzehrten im „Temptation“ einen Haufen Gurkensandwiches und Scones mit Erdbeermarmelade und die beste Clotted cream die wir bisher aßen, stöberten in vielen Antiquitätenläden und kleinen Geschäften.  



Der Tag ging schnell rum und abends fuhren wir mit dem Zug bis zur Haltestelle „Three Bridges“ und von dort mit dem Taxi zum B&B (ca. 10 Pfund).
Am nächsten Tag ging es dann früh am Morgen zurück nach Hamburg.

Es war ein toller Trip, wir haben viel gesehen und hatten unverschämtes Wetterglück (immer sonnig bis wolkig und 23 bis 27 Grad warm, nur in Brighton 10min Geniesel zwischendurch). Was wir allerdings (wie letztes Jahr beim Irland-Trip) unterschätzten, waren die Entfernungen und die Fahrzeiten. Wir hatten uns wieder mal zu viel vorgenommen.
Landschaftlich hat es uns gut gefallen, besonders Wales war sehr schön, da noch ursprünglicher und abwechslungsreicher. Hübsche Dörfer mit alten Steinhäuschen, Hortensien, Lavendel und Rosen, kleinen Mauern, urigen Pubs, Steinbrücken und schmiedeeisernen Gartentoren gab es aber überall und es war jedes Mal schön durchzufahren. In Südengland kamen noch oft Palmen dazu. Besonders auffällig während unseres Urlaubs fand ich, dass die Menschen dort einfach alle sehr sehr freundlich, höflich und hilfsbereit waren, auf unaufdringliche Weise. Auch beim Autofahren wurde sich jedes Mal bedankt, selbst wenn er selber Vorfahrt hatte und deswegen vorgelassen wurde. Insgesamt fuhren alle sehr zuvorkommend und entspannt, was bei den engen kurvigen Straßen und dem Linksverkehr natürlich eine Erleichterung war.
Und wir haben Orte gesehen, die wir unbedingt (intensiver) kennen lernen wollen. Wir kommen also wieder!