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Freitag, 30. März 2007

Edinburgh - Mein Reisebericht Teil V

Tag 5

Am Dienstag machte ich mich schon relativ früh fertig. Schließlich war es der Shoppingtag und die Läden machen in Edinburgh schon um 18:00 Uhr zu (dafür haben sie Sonntags geöffnet). Um da alles zu schaffen, muss man pünktlich los. Nach einem kleinen Frühstück mit Andy, machten wir zwei uns auf den Weg. Zunächst gingen wir in einen berühmten und echt geilen Second-Hand-Shop, in dem wir allerdings nichts fanden. Danach ging es dann richtig los. Ich kaufte Schuhe, ne Tasche und vielerlei Mitbringsel. Mittags trafen wir uns alle und gingen zu Burger King, wo Andy mir eine Karte schrieb. Anschließend gingen wir zusammen zu Virgin, wo Andy sich Poster kaufte und welche mit nackten Weibern (vor meiner Nase) bestaunte. Ich hatte derweil mein Knie verdreht und echt übelste Schmerzen. Zum Glück ließ es aber bald nach und die Shoppingtour konnte weitergehen. Andy war allerdings etwas sauer, dass er nicht mit in die Kabinengegend kommen durfte und somit immer davor warten musste. Dafür beriet er mich bei meinen Schuhen und der Tasche sehr gut. Es gab da aber auch echt tolle Sachen! Die Schottinnen trugen auch sehr mutig alles Mögliche, gerne auch gemixt. Jeder hatte seinen eigenen Stil und keiner wurde doof angeguckt. Es war ähnlich wie in London, bloß dass dort alle noch viel modebewusster angezogen sind.
Am Nachmittag machten wir eine Pause im Park. Die Sonne schien und um uns herum war viel Grün und es blühten jede Menge Narzissen und Krokusse. Anschließend gingen wir noch in die restlichen Läden und wollten dann mit einem der Sightseeingbusse zum Meer fahren. Aber wir mussten feststellen, dass die Busse nur bis ca. 15:00 Uhr fahren und es inzwischen 17:00 Uhr war. Also schleppten wir uns zurück zum Hostel und ruhten uns erstmal etwas aus.
Gegen Abend gingen wir runter in den Internetraum und checkten kurz unsere Mails etc. Es dauerte nicht lange und die anderen trudelten auch ein. Wieder oben probierte Andy meinen Haarreif auf und spielte Model für Sven, der ihn fotografierte und ihm Dinge wie „Los Andy, gibs mir“ und „Zieh dich aus“ zurief, was schon sehr amüsant war. Nach längerem Rumgammeln machten wir uns erneut auf zum Mitre, wo ich dieses Mal ein Steak aß und danach noch mit Andy einige Desserts probierte. So aß er z.B. zum ersten Mal Panna Cotta.
Danach machten wir uns auf und zogen in einen gemütlichen Pub mit echt guter Livemusik. Zurück im Hostel fingen wir dann schon an zu packen und Chrischi erzählte uns noch eine Gute-Nacht-Geschichte.

Montag, 26. Februar 2007

Ich wurde genommen!!!!

Das Literaturhaus Hamburg hat mich unter vielen Bewerbern ausgesucht, so dass ich zum Schreiblabor kommen darf! Ich freu mich so :D

Eingeschickt habe ich folgende Geschichte:



Mia

Habt ihr euch schon mal so klein gefühlt, dass ihr dachtet, ihr würdet in ein Mauseloch passen? Sicherlich habt ihr kurz darauf festgestellt, dass ihr immer noch über den Tisch gucken und ohne Probleme eine Fernbedienung benutzen könnt. Tja und wenn ihr ehrlich seid, seid ihr bestimmt auch sehr froh darüber, nicht so klein zu sein. Da habt ihr mehr Glück gehabt als Mia. Mia war bei ihrer Geburt nämlich so klein, dass ihre Mutter sie vor Schrecken fallen ließ und nie mehr wieder fand. Stattdessen wurde sie wenig später von Roberta Maus in eine Staubfluse gewickelt gefunden. Und da Roberta sowieso schon einen Sohn hatte, nahm sie Mia einfach mit nach Hause. Ihr Mann Fritz war einverstanden, Mia aufzuziehen, da er und Roberta sich schon lange einen Spielkameraden für ihren Sohn Bobby gewünscht hatten. Mia lebte nun also bei Familie Maus und merkte erst nach einiger Zeit, dass sie anders war. Denn selbst im Vergleich zu einer Maus war Mia winzig klein. So klein, dass sie beim Ringen mit Bobby immer den Kürzeren zog. Das ärgerte Mia. Und als ihr eines Tages auffiel, dass sie ja gar kein graues Fell hatte wie ihre Familie und auch gar keine schönen langen Schnurrhaare, fragte sie Roberta, warum das denn so sei. Diese nahm die kleine Mia auf den Schoß und erklärte ihr, wie sie in die Familie gekommen ist. Mia schwieg eine Weile und sagte dann, dass sie sich auf die Suche nach ihrer richtigen Mutter machen wolle. Roberta konnte ihr diesen Wunsch nicht abschlagen und so stand die Familie Maus am folgenden Tag traurig vor der Tür und winkte Mia hinterher. Mia dagegen war frohen Mutes. Für sie war das alles ein großes Abenteuer. Und so machte sie sich auf den langen Weg über die große Fliesenebene. Lange Zeit wanderte sie einfach gerade aus, auf die große braune Himmelsstange zu. Als sie davor stand, staunte sie nicht schlecht. In einem großen Abstand voneinander, standen noch drei andere Himmelsstäbe, die durch ein riesiges Dach verbunden zu sein schienen. Für Mia war das Ganze wirklich ganz unglaublich groß. Für uns wäre es bloß ein einfacher Stuhl, aber wenn man so klein wie ein Brotkrümel ist, sieht die Welt natürlich ganz anders aus. Mia wanderte weiter. Lange Zeit lief sie unter dem „braunen Dach“, wie sie es nannte, und stieß plötzlich auf ein nahezu unüberwindbares Hindernis. Ein riesiger gelber Berg türmte sich vor ihr auf. Wir nennen es eine Bananenschale. Und wir würden auch nicht auf eben dieselbige klettern, sondern sie vermutlich vom Boden aufheben und in den Müll schmeißen. Und genau das tat auch die Besitzerin der „Fliesenebene“, des „Himmelsdaches“ und des „gelben Berges“. Nur dass sie sie nicht in den Müll schmiss, der war nämlich voll, sondern bloß auf die Küchentheke legte. Mit diesen drei Schritten, die sie machte, reiste die kleine Mia weiter, als bisher in ihrem ganzen Leben. Und auf der Küchentheke angekommen, war sie noch ganz perplex von dem eben Erlebten. Als sie in die Höhe sah, um zu erfahren, was sie da so eine riesige Strecke mitsamt einem gelben Berg durch die Gegend getragen hatte, erkannte sie das Gesicht ihrer leiblichen Mutter. Wir an ihrer Stelle, würden unsere Mutter wohl nicht erkennen, aber Mia verfügt über ein ganz außergewöhnliches Erinnerungsvermögen. Sozusagen als Ausgleich für ihre mangelnde Größe. Glücklich darüber, dass sie ihre Mutter endlich gefunden hatte, streckte sie ihre Arme aus und rief so laut sie konnte nach ihr. Doch niemand hörte sie, denn ihre Stimme glich mehr einem ganz schwachen Mäusepiepsen, als der Stimme eines großen Menschen. Verzweifelt zog sich Mia ihr rotes Kleidchen aus, das Roberta ihr in mühevoller Arbeit genäht hatte und schwenkte es hin und her. Doch die große Frau nahm keinen Notiz von ihr. Mia wurde sehr traurig. Sie streifte sich ihr Kleid wieder über und saß nun weinend auf der Bananeschale. Doch viel Zeit zum traurig sein blieb ihr nicht. Plötzlich hob ihre Mutter nämlich die Schale auf und Mia, die nicht rechtzeitig dazu kam sich festzuhalten, rutschte den gelben Berg hinunter. Das hätte sehr gefährlich ausgehen können, wäre sie nicht weich gefallen. Und zwar auf ein warmes, sich bewegendes Etwas. Mia gefiel es sehr gut, wenn dieses Etwas sich auch etwas zu stark bewegte. Neugierig wie sie war, wanderte sie durch den dichten Wald von Haaren, die manchmal braun und manchmal weiß waren. Die weißen Wälder gefielen ihr jedoch besser, sodass sie es sich an einer besonders schönen Stelle niedersetzte und schläfrig die leicht schwankenden Bewegungen genoss. Schon fast im Reich der Träume angekommen, sah sie auf ein mal ein Monster auf sich zu kommen. Mias Augen weiteten sich vor Schreck. Rasch stand sie auf und lief in Todesangst so schnell wie sie nur konnte. Man muss beachten, dass eine Laus aus dieser Perspektive wirklich fürchterlich gruselig ausschaut. Prustend kam Mia schließlich an einer kahlen Stelle des Wesens an. Keuchend setzte sie sich nieder und hielt sich ängstlich fest. Sie saß nämlich sehr nah an einem Abgrund. Völlig verzweifelt sah sie über die Kante. Soo tief ging es hinunter! Erschöpft blickte sie zurück, ob das Monster ihr immer noch auf den Spuren war. Stattdessen blickte sie aber in zwei riesige grüne Augen. Mia erschreckte sich fast zu Tode. Erst ein Monster und jetzt das! Sie konnte ja nicht wissen, dass sie auf der Nase der Hauskatze Platz genommen hatte. Mit dem Nerven am Ende konnte Mia keinen klaren Gedanken fassen. Und da machte die Katze einen Satz nach vorne. Mia konnte nichts anderes tun, als sich festzuklammern und zu hoffen, dass sie nicht abstürzen würde. Die Katze rannte und rannte und als Mia über ihre Schulter sah, sah sie auch, warum. Vor der Katze her lief nämlich Roberta. Mia wurde kreidebleich und hätte fast schon die Katzennase losgelassen. Roberta aber entwischte der Katze knapp und flitzte im letzten Moment in ihr Mauseloch. Fast wäre die Katze gegen die Wand gelaufen, bremste aber noch mal rechtzeitig und lauerte nun, mit der Nase dicht am Boden, vor dem Mauseloch. Mia erkannte ihre Chance, hangelte sich an einem Schnurrhaar herab und lief so schnell ihre winzig kleinen Füße sie trugen ihrer Familie entgegen. Diese war unglaublich froh, Mia wieder in ihre Arme schließen zu können und Mia erkannte, wer ihre wahre Familie war. Nämlich die Familie Maus, die Wesen, die sie liebten wie jedes andere Familienmitglied.


Ende

Dienstag, 22. August 2006

Die kleine Scha(r)fe-PhotoLoveStory ;)


Das ist Frieda. Frieda ist ein Schaf. Aber nicht irgendein Schaf, sondern ein Schaf mit einer roten Schleife! Darauf legt sie großen Wert, denn schließlich ist diese Schleife etwas Besonderes!




Doch momentan interessiert sich Frieda nur wenig für rote Schleifen. Oder blaue. Oder grüne. Denn Frieda vermisst ihren Freund Fridolin, das superscharfe Superschaf. Wie es bei Helden ja so üblich ist, verlassen sie manchmal ihr Heim um in weit entfernten Ländern andere Schafe zu retten.



Und so war es auch hier. Fridolin war um die halbe Welt gereist um dort gute Taten zu vollbringen. Von dort schickte er der Frieda oft Fotos und Nachrichten. Doch mit der Zeit tröstete das Frieda immer weniger und sie wurde immer grantiger.








Bis sie sich eines schönen Tages besann und sie feststellte, dass es bis zum Wiedersehen nicht mehr weit war. Und so wurde aus dem depressiven Schaf, wieder ein fröhliches Schaf, das so strange und lustig wie normalerweise drauf war und voller Vorfreude vom Wiedersehen mit ihrem Helden träumte.



-Fortsetzung folgt (vielleicht)-