1) "Gevatter Tod/Wachen Wachen!" von Terry Pratchett
Genre: Fantasy
Anmerkung: 2 der beliebtesten Scheibenwelt-Romane in einem Band
Status: Geliehen
Inhalt: Auch Gevatter Tod braucht einmal Urlaub. Und so stellt er den jungen Lehrling Mort als Vertreter ein. Anfangs scheint alles gut zu laufen, doch dann trifft Mort auf eine junge Prinzessin, die Opfer eines Attentats werden soll. Und dies bringt den Plan des Sensenmanns gehörig durcheinander.
In Ankh-Morpork ruft eine geheime Bruderschaft einen Drachen herbei, um einen neuen König einzusetzen. Doch der Drache denkt nicht daran, sich an die Spielregeln der Verschwörer zu halten. Eine Gruppe Palastwächter um Hauptmann Mumm und den beinahe zwei Meter großen Zwerg Karotte stellt sich dem Tyrannen entgegen.
Eigene Meinung: "Gevatter Tod" gefiel mir sehr gut. Es war sehr amüsant zu lesen, die Geschichte ist nicht verworren sondern unterhaltsam und spannend. Auch "Wachen Wachen" ist toll. Die Ironie kommt richtig schön raus und die Naivität von Karotte ist lustig, nur die Story gefiel mir vom Inhalt nicht ganz so sehr, wie "Gevatter Tod".
2) "Der letzte Joker" von Agatha Christie
Genre: Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Ein junger Mann stirbt an einer Überdosis Schlafmittel auf dem Landsitz von Lord Caterham - der Freund des Toten torkelt angeschossen vor das Auto von Lord caterhams Tochter Eileen und stirbt wenig später in ihren Armen. Misstrauisch geworden beginnt Eileen Nachforschungen anzustellen. Was bedeuten die merkwürdigen Worte "Seven Dials", die der Sterbende noch hervorbringen konnte? Was die sieben Wecker, die auf dem Kaminsims des ersten Toten stehen? Und welche Rolle spielt Eileens alter Freund Bill wirklich? Nur gut, dass Superintendent Battle ihr bei ihren ganz privaten Ermittlungen freie Hand lässt...
Eigene Meinung: Spannend, interessant, überraschendes Ende, gut gezeichnete Charaktere, tolle Stimmung, cooler Ermittler, von dem allerdings zu wenig berichtet wird. Die Auflösung der Seven Dials gefiel mir nicht so, aber sonst ein super Buch.
3) "Gebrauchsanleitung für Schweden" von Antje Rávic Strubel
Genre: Reisen
Status: SUB-Buch
Inhalt: Wo Paddeln Volkssport ist, die spannendsten Krimis entstehen und im Sommer die Sonne nie müde wird: Antje Rávic Strubel nimmt uns mit ins Herz Skandinaviens, in die stolzen Städte Stockholm und Göteborg, zur Künstlerkolonie von Karlstad, zum Wasalauf und auf die Schären. Eine alte Villa in Värmland, inmitten der Wälder, unweit von Selma Lagerlöfs Wohnhaus: Antje Rávic Strubel spürt ihrer Sehnsucht nach und begegnet dabei Pippi Langstrumpf, Männern mit Kinderwagen und fast keiner Mücke. Sie verrät, warum man Holzhäuser knallrot anstreicht. Wie Wintersport zum Volksfest wurde und womit Köttbullar und Safrankuchen am besten schmecken. Weshalb es in Schweden kaum Ikea-, aber so viele Antikmärkte und Designer gibt. Dass schon die Nationalhymne von der Liebe zur Natur erzählt. Warum der Wodkagürtel so locker sitzt und der Polarkreis gleichzeitig in zwei Richtungen wandert. Was Gotland zum Paradies für Individualreisende macht. Wie es um die supersoziale Marktwirtschaft bestellt ist. Und was Sie tun sollten, wenn Sie beim Himbeerpflücken von einem Elch überrascht werden.
Eigene Meinung: Unterhaltsam, amüsant geschrieben und flüssig zu lesen. Viel Wissenswertes aufgemöbelt mit Anekdoten. Gefiel mir sehr gut.
4) "Das Bildnis des Dorian Grey" von Oscar Wilde
Genre: Klassiker
Status: SUB-Buch
Inhalt: Für den Maler Basil Hallward verkörpert Dorian Gray die unvergleichliche Muse, die ihm als Künstler zu voller Blüte verhilft und ihm Genialität einflößt. Lord Henry erscheint dieser anmutige Jüngling wie ein hohles Gefäß von vollendeter Form, das darauf wartet, geöffnet und von Leben erfüllt zu werden. Basil betet Dorian als den Inbegriff von Aufrichtigkeit, Tugend und vollendeter Schönheit an. Für Lord Henry ist er hauptsächlich ein sehr interessantes Experiment.
Von der Ausstrahlung seines jungen Freundes geblendet und ihm völlig ergeben, überschüttet Basil ihn mit einer Flut an Komplimenten. Scharfzüngig, mit herrlich extremen Aussagen und provozierenden Thesen, versetzt Lord Henry den noch schlummernden Geist Dorians mit seinen paradoxen Philosophien in Aufruhr. Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, seine einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewußtheit.
Dorian Gray erschauert, als er sich auf dem fertiggestellten Gemälde erblickt, und in seinem Entzücken über sich selbst richtet er einen wahnwitzigen und folgenschweren Wunsch an das Universum: Möge er in Wirklichkeit immer so jung und schön bleiben wie auf diesem Porträt. Stattdessen solle das Bild für ihn altern. Sein Gebet wird auf mystische Weise erhört. Dorian, vergiftet durch den schlechten Einfluß von Lord Henry und eines Romans, den dieser ihm zu lesen gibt, gerät immer mehr zum Opfer seiner innersten Abgründe. Nach außen hin bleibt er makellos, doch sein Porträt, das er voller Furcht vor Entdeckung in einem verstaubten Zimmer auf dem Dachboden versteckt, offenbart ihm die Verfehlungen seiner Seele erbarmungslos und auf gräßlichste Weise.
Eigene Meinung: Wunderbare Sprache, fließend zu lesen, nie langweilig, gutes Ende, Charaktere sind spannend und tiefgehend, Fragen werden formuliert, über die man auch heute noch nachdenken kann. Und ich muss es nochmal lesen und mir dann alles rausschreiben, was mir besonders gut gefallen hat.
5) "Ich bin ein Pariser - ein Engländer entdeckt Frankreich" von Stephen Clarke
Gerne: Belletristik
Status: SUB-Buch
Inhalt: Ein Engländer in Paris versucht nach dem ersten Jahr und einigen Kulturschocks immer noch, den Franzosen den Fünf-Uhr-Tee schmackhaft zu machen und eine elegante Französin für die »amour éternel« zu finden. Beides gestaltet sich kompliziert, und Paul West hat zunehmend den Verdacht, daß die Franzosen auf einem anderen Planeten leben. Immerzu reden sie sich auf ihren Lebensstil heraus, trinken die ganze Nacht Champagner und behaupten, so einen klaren Kopf zu behalten. Dabei drücken sie sich schon nüchtern völlig unverständlich aus, was daran liegt, daß alle bis zum 18. Lebensjahr Philosophieunterricht haben. Und weil die Franzosen glauben, alles müsse sich um die Liebe drehen, und die wiederum besonders ernst nehmen, kommt Paul ganz schön in die Bredouille.
Eigene Meinung: Amüsant, leicht und schnell zu lesen, sympathischer Charakter, aber meiner Meinung nach eigentlich ein totales Männerbuch.
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