Mittwoch, 1. Oktober 2008

Leseblog September

1) "Wiedersehen mit Mrs. Olivier" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Als Hercule Poirot in dem Landhaus eintrifft, runzelt er indigniert die Stirn: Für ein Gartenfest mit ›Mörderjagd‹ hätte man ihn nun wirklich nicht bemühen müssen. Doch Mrs. Olivers Ahnung bestätigt sich: Aus dem Spiel wird blutiger Ernst
Eigene Meinung: Amüsant geschrieben, überraschendes Ende, recht spannend




2) "Morphium" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUb-Buch
Inhalt: Elinor Carlisle steht vor Gericht. Sie soll ein junges Mädchen ermordet haben. Der Fall scheint einfach und klar. Doch bald weiß Hercule Poirot: Ein gerissener Mörder läuft frei herum. Poirot sind alle Mittel recht, um den Kopf der Angeklagten aus der Schlinge zu ziehen.
Status: Sehr spannend, super geschrieben, total überraschendes Ende.




3) "Mörderblumen" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Sieben Kurzgeschichten der "Queen of Crime" - mit der gekonnten Mischung aus Spannung, englischem Humor und raffiniertem Mord, der auf ebenso raffinierte Weise seine Aufklärung findet...
Eigene Meinung: Nicht so dolle. Die Geschichten sind ganz nett, aber kaum spannend und Mordfälle sind es auch meist nicht, sondern Zufälle, die dann auch zufällig wieder aufgeklärt werden.




4) "Rächende Geister" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Als Renisenb nach langer Abwesenheit ins Haus ihres Vaters zurückkehrt, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Mysteriöse Todesfälle verbreiten Angst und Schrecken. Ein mordlüsterner Teufel treibt sein Spiel. Er trägt eine Maske, und keiner kennt sein wirkliches Gesicht.
Eigene Meinung: Super gut! Spannend und total interessant, da es in einer ganz anderen Umgebung und Zeit spielt, als die anderen Bücher, nämlich im Land der Pharaonen. Nur das Ende war nicht das überraschendste.




5) "16 Uhr 50 ab Paddington" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Es gibt eine Zeugin für den Mord, doch keine Leiche - wo kein Opfer, da kein Täter. So nimmt denn auch keiner die Aussage ernst, die eine nette ältere Dame über den Mord in einem vorbeifahrenden Zug macht - bis auf die unverwüstliche Miss Marple.
Eigene Meinung: Nicht extrem spannend, aber trotzdem lesenswert, da gut geschrieben, überraschendes Ende, interessante Story und Charaktere.




6) "Hercule Poirots Weihnachten" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Eine Leiche zum Heiligen Abend, das ist nicht die feine englische Art ... Der Alte war reich - und ein Ekel, das die ganze Familie tyrannisierte. Ein Motiv, ihn umzubringen, hätte also jeder aus dem Clan gehabt. Poirots kleine graue Zellen müssen ganz schön arbeiten, bis klar ist, wer dafür gesorgt hat, dass der Alte den Weg zur Erbschaft freigab ...
Eigene Meinung: Sehr amüsant, spannend, sehr überraschendes Ende.




7) "Zeugin der Anklage/Der Prügelknabe" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Zwei Kurzkrimis. In "Zeugin der Anklage" wird Leonard Vole verdächtigt, eine wohlhabende Frau umgebracht zu haben. Ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen für seinen Anwalt, ihn da wieder rauszubekommen. In "Der Prügelknabe" wird Sir Reuben Astwell ermordet aufgefunden. Sein Neffe, Mr. Charles Leverson, scheint überführt zu sein, doch eindeutige Indizien, sowie die Intuition von Sir Reubens Frau, scheinen gegen ihn zu sprechen.
Eigene Meinung: Besonders der erste Fall ist sehr spannend und hat ein sehr überraschendes Ende, was beim anderen Fall zwar weniger der Fall ist, er dafür wesentlich amüsanter geschrieben ist.




8) "Alter schützt vor Scharfsinn nicht" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: "Mary Jordan ist keines natürlichen Todes gestorben. Es war einer von uns." Diesen merkwürdigen Satz entdeckt Tuppence in einem vergessenen Kinderbuch. Um hinter das böse Geheimnis zu kommen, rollen sie und Tommy den Faden in die Vergangenheit ebenso behutsam wie scharfsinnig auf. Und verstricken sich in einen Fall, der lebensbedrohlich ist. Denn am Ende des Fadens lauert - nach so langer Zeit - immer noch der Tod...
Eigene Meinung: Mein erstes Tommy&Tuppence-Buch und ich war etwas enttäuscht. Recht langatmig, verwirrend und nicht soo spannend. Komisches, undurchsichtiges Ende.




9) "Der Wachsblumenstrauß" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Der Tod des reichen Verwandten kommt bestimmten Erben äußerst gelegen. Sogar verdächtig gelegen, behauptet Cora Lansquenet. Diese Stichelei hätte sie sich verbieten sollen, findet Hercule Poirot. Aber da ist Cora bereits tot.
Eigene Meinung: Nicht so spannend geschrieben und das Ende war nicht soo überraschend.



10) "Die großen Vier" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Hercule Poirot ermittelt in einem seiner schwierigsten Fälle und gerät in eine teuflische Falle. Als die ˜Großen Vier˜ einen prächtigen Kranz auf Poirots Grab legen, ahnen sie nicht, dass der treue Hastings ihnen bereits dicht auf den Fersen ist...
Eigene Meinung: Erinnert mehr an einen Agenten-Thriler, als an einen Christie-Roman. Die Story ist absolut unglaubwürdig und zieht sich wie Kaugummie, der Aufbau ist ganz anders, als sonst und ein überraschendes Ende gibt es auch nicht, da einem von Anfang an schon alles klar ist. Außerdem konnte ich mich nicht an das Duzen zwischen Poirot und Hastings gewöhnen. Für mich das bisher schlechteste Buch von Agatha Christie. Das einzig positive ist die lustige Schilderung von Poirot.




11) "Merlin - Der Druide von Camelot" von Manfred Böckl
Genre:
Fantasy - History
Status: SUB-Buch
Inhalt: Als der greise Druide Merlin 520 n. Chr. einsam in den Wäldern Kaledoniens sein Ende nahen sieht, blickt er auf ein bewegtes Leben zurück: Einst erzog er den kleinen Artus zum König und war ihm stets ein treuer Begleiter. Nach dessen Tod führte er die Britannier erfolgreich gegen die Germanen an, nun geht er als sagenumwobener Weiser auf seine letzte Reise in die Anderswelt.
Eigene Meinung: Man merkt, dass der Autor sehr gut recherchiert hat. Das Buch enthält viele historische Informationen und läuft nicht ganz so auf dieser phantastischen Schiene, wie die anderen Romane über Merlin und Artus. Allerdings fand ich es nicht so sehr spannend und auch ziemlich langatmig, was vom Schreibstil nochmal stark unterstützt wird. Die ständige Wiederholung zweier bestimmter Sätze ging mir sogar total auf den Zeiger.




12) "Tödlicher Irrtum oder Feuerprobe der Unschuld" von Agatha Christie
Genre:
Krimi
Status: SUB-Buch
Inhalt: Arthur Calgary hält es für seine Pflicht einen Justizirrtum aufzuklären. Doch der unschuldig am Mord seiner Mutter verurteilte Clark Jackson ist mittlerweile in der Haft gestorben und die Familie ist alles andere als entzückt, dass der Fall wieder aufgerollt werden soll. Denn einer von ihnen muss der Täter gewesen sein... Calgary handelt zwar in den besten Absichten, doch hilft es den Unschuldigen wirklich, wenn sie den wahren Täter kennen? Auch gerechtigkeit um jeden Preis kann Menschenleben zerstören und diejenigen, die den Mut zur Wahrheit haben, leben gefährlich.
Eigene Meinung: Hat Längen, ist nicht so spannend und der Tod einer Person kommt absolut erwartet. Das Ende ist auch nicht gerade extrem überraschend. Das Buch ist etwas langweilig und die Charaktere sind nur schwach gezeichnet.




13) "Das dunkelste Blau" von Tracy Chevalier
Genre:
Historischer Roman
Status: SUB-Buch
Inhalt: Als die junge Amerikanerin Ella mit ihrem Mann in eine kleine Stadt in Frankreich zieht, scheint das die Erfüllung all ihrer Wünsche. Doch bald wird aus dem Glück eine Heimsuchung: Jede Nacht wird Ella von Alpträumen verfolgt. Am Morgen erinnert sie sich an nichts als ein leuchtendes Blau und den Klang von Stimmen, die einen Psalm in fremdartigem Französisch singen.
Ella vertieft sich in die Geschichte ihrer Vorfahren, die nach dem Grauen der Bartholomäusnacht aus Frankreich flohen. Und die Gestalt einer jungen Frau der damaligen Zeit lässt sie nicht mehr los – Isabelle du Moulin, genannt La Rousse wegen ihrer roten Haare und als Hexe verschrien. Ist es ihr Schicksal, das Ella in ihren Alpträumen nacherlebt?
Eigene Meinung: Ein Buch zum Eintauchern. Superschön erzählt. Allerdings ist die Geschichte um Ella wesentlich weniger intewressant als die von Isabelle und zudem auch sehr klicheehaft geschrieben.

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