Mittwoch, 9. August 2017

Hawaii und der Westen der USA III

Am nächsten Tag gab es zunächst ca. 30min hinter Las Vegas einen Stopp am Hoover Dam, dann fuhren wir weiter zu unserer nächsten Unterkunft, dem Grand Canyon Inn and Motel, das trotz des Namens übrigens noch ein ganzes Stück entfernt vom National Park liegt. 

Den Park besuchten wir dann auch und liefen zunächst den Rim Trail vom Visitor Center mit dem Mather Point bis zum Verkamps Visitor Center lang. Danach machten wir den Briht Angel Trail bis zum lower tunnel, für den wir 1h brauchten. Auf dem Rückweg sahen wir viele Rehe und auch Hörnchen waren wieder einige zu sehen.







Am nächsten Tag fuhren wir noch beim Desert View Point vorbei, dann ging es mit einigen View Point Stopps zu unserer Unterkunft San Juan Inn, eine sehr niedliche gemachte Anlage direkt am Fluss. Nach kurzem Verschnaufen fuhren wir dann ins Monument Valley (20 Dollar pro Auto). Wandern konnte man dort zwar nicht wirklich, aber auch die Tour mit dem Auto hat sich gelohnt. Trotz einiger Horrorstories im Internet hat das Fahren mit normalem Auto dort gut bis annehmbar geklappt (es hatte aber auch in letzter Zeit nicht geregnet) und wir waren auch nicht dick mit rotem Staub überzogen. Vorsorglich stellten wir die Klimaanlage aber auf Umluft. Ausstellen wäre bei 28 Grad nicht so schön gewesen. Den Sonnenuntergang haben wir noch teilweise mitgenommen, dann ging es zurück zur Unterkunft.






Am folgenden Tag fuhren wir zum Lake Powel Navajo Tribal Park, wo sich der Antelope Canyon befindet. Dieser ist nur mit einer geführten Tour zu besuchen. Wir haben uns für Dixie Ellis im lower canyon entschieden und 20 Dollar pro Person für eine ca. 85min Tour gezahlt, die sich auf jeden Fall gelohnt hat. Bei uns war es etwas bewölkt und es war trotzdem wunderschön, obwohl es bei Sonne noch gigantischer sein soll. Klaustrophob sollte man nicht unbedingt sein, es war teilweise schon sehr eng im Gang.






Danach ging es weiter Richtung Zion National Park. Unterwegs wurde noch ein Stopp eingelegt um spontan die Dinoausstellung in einem kleinen Visitor Center auf der Strecke anzugucken. 


Beim Zion wohnten wir dann sehr gut im Quality Inn At Zion Park (Achtung, ggf. muss man, wenn man keinen Annual Pass hat und die Strecke entsprechend ist nochmal extra Eintritt zahlen um durchzufahren). Im Zion  bekamen wir einen sehr guten Wanderführer, sogar auf Deutsch! Zuerst machten wir die Scenic View mit dem Shuttle Bus (mit dem Auto darf man dort nicht fahren), dann liefen wir den kurzen Weeping Rock Trail, der zwar ein bisschen steil aber trotzdem sehr einfach war, in 15min. 
Danach liefen wir erst den Lower Emerald Pool Trail und hängten den Weg zum mittleren und oberen Pool ran. Auf dem Rückweg nahmen wir den Kayenta Trail. Beides war schon etwas mit kraxeln verbunden, hat aber tolle Aussichten geboten. Am Ende des Tages liefen wir noch kurz den Archeology Trail.









Am Tag darauf fuhren wir Richtung Bryce Canyon. Auf dem Weg machten wir einen Stopp bei einem Rock Shop, wo man Edelsteine und Fossilien kaufen kann und wir sind natürlich auch nicht mit leeren Händen gegangen. Danach kauften wir noch ein Franzbrötchen in einer deutschen Bäckerei und kamen bald darauf in unserer Unterkunft Bryce View Lodge an. Im Bryce Canyon waren wir gegen 12:30 Uhr und hatten ca. 15 Grad. Als erstes nahmen wir den Queens Garden und Navaho combination Trail. Anschließend fuhren wir noch einige Aussichtspunkte ab. Am besten gefielen und Ponderrosa und Natural Bridge.Zum Sonnenuntergang waren wir am Paria View, einem sehr schönen Aussichtspunkt.Ein toller Park, leider war es sehr frisch und hat zwischenzeitlich sogar plötzlich ein kleines bisschen geschneit.






Der folgende Tag führte uns Richtung Death Valley. Dafür mussten wir Berge überqueren und hatten plötzlich Schnee, um 2h Fahrt später dann wieder im Top bei 30 Grad rumzulaufen. Außerdem sahen wir einen Gabelbock und ein Reh konnte zum Glück noch unserem Auto ausweichen. 


Unsere Unterkunft war das Exchange Club Motel in Beatty, einem niedlichen kleinen Ort, etwas „Westernmäßig“. Wir schauten abends gegen 17 Uhr auch noch im Death Valley vorbei und wanderten den Salt Creek Trail, wo wir Pulp fishes sahen. Er ist sehr einfach und wir brauchten ca. 20 Minuten. Dann sahen wir uns noch das Devils Cornfield an (weiter fahren als bis zum Schild!). 




Die Rhyolite Geisterstadt lag dann noch auf unerem Weg, bot aber nicht viel. Rechts gegenüber von unserem Hotel aßen wir dann noch eine Pizza (zum Glück teilten wir uns eine, die war riesig).
Am nächsten Tag lagen wir um 10 Uhr bei ca. 25 Grad (in Beatty waren es 15, im Valley wurden es noch ca. 32 und es war für die Jahreszeit nicht heiß) und sahen kleine Babyroadrunner über die Straße laufen. Dann begannen wir mit dem Dantes View und einem spektakulären Ausblick über den Salzsee. 


Weiter ging es zum Zabriskie Point. 


Danach fuhren wir zum Visitor Center wo wir gegen die Vorlage des Passes unsere Map bekamen und einen Flyer mit Warnungen, wie man im Death Valley überlebt. Anschließend fuhren wir zum Badwater Basin. 

Danach wanderten wir den Naturals Bridge Trail. 

Besonders beeindruckt hat uns der folgende Punkt, der Devils Golf Course. 

Dann bewunderten wir die tollen Farben beim Artists Drive (kurz hinter dem Ausgang steht auf der rechten Seite übrigens der Mushroom Rock). 


Danach wanderten wir den Golden Canyon Trail. 

Am Ende standen dann noch der Historic Stovepipe Well und die Sanddünen auf unserem Plan. 



Durch die langen Fahrtwege hat es sich auf jeden Fall gelohnt einen ganzen Tag für diesen Park zu planen, wir fuhren nach ca. 8h wieder zurück zum Hotel und waren echt kaputt wegen dem merkwürdigen Klima.

Kommentare:

Lilith hat gesagt…

Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht und die wunderschönen Bilder! Mich würde interessieren, zu welcher Jahreszeit Ihr Eure Reise gemacht habt und wie lange Ihr dafür eingeplant habt. LG Lilith

das.Sternenkind hat gesagt…

hallo lilith, danke für das kompliment :) wir waren von april - mai ca 4 wochen unterwegs. wir sind aber auch "schnellgucker" ;)
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