Mittwoch, 3. September 2014

Ein Trip durch Wales und Südengland I



Im Juli starteten der Held und ich morgens gegen 7 Uhr Richtung London Gatwick und landeten gegen ca. 8 Uhr Ortszeit. Dort stellten wir fest, dass wir das Auto versehentlich erst ab 10 Uhr gemietet hatten. Gegen halb 9 trudelten wir bei Europcar ein und erlebten einen wirklich sehr guten Service. Nicht nur dass wir das Auto schon früher bekamen, sie schrieb uns eine halbe Stunde extra später auf so dass wir es bei der Abgabe erst um 9 Uhr abgeben mussten, statt des gebuchten kleinen Kompaktwagens erhielten wir einen sehr großen und sehr modern ausgestatteten KIA mit allem erdenklichen Schnickschnack und dazu ging die Angestellte nochmal extra auf die Suche um uns einen Diesel zu besorgen, „weil wir ja viel unterwegs seien und sich das dann finanziell rechnen würde“. Um ca. 8:45 machten wir uns dann auf den Weg.





Erstes Zwischenziel: ein Supermarkt. Und zwar die mir sehr liebe Kette ‚Sainsburys‘ die eine top Auswahl habt. Und was sahen meine entzückten Augen gleich beim ersten Einkauf? Genau DIE Ben&Jerrys Eissorte nach der ich in Deutschland seit ca. einem Jahr JEDEN Supermarkt durchforste: Blondie&Brownie. Und dann noch reduziert! Zusätzlich kamen noch Hummus, Brötchen, Couscoussalat, Selter, Obst etc. mit. Das waren auch so ziemlich unsere Standardlebensmittel den ganzen Urlaub über.



Weiter ging es zum ersten richtigen Ziel: Stratford-upon-Avon, Shakespeares Heimatstadt. Ein wirklich sehr sehr niedliches Städtchen. Wir liefen vorbei am Royal Shakespeare Theatre und sahen uns in der Holy Trinity Church das Grab Shakespeares, seinen Gedenkstein und seine Steinbüste an. Dann liefen wir durch einen kleinen Park, picknickten am Wasser und shoppten ein bisschen in den niedlichen Läden in den kleinen Straßen. 















Weiter ging es bis nach Wales. Dort besuchten wir das Dorf Hay-on-Wye, auch bekannt als das „Bücherdorf“, da der kleine Ort voll mit Antiquariaten ist. Leider waren diese schon zu, als wir dort ankamen. In Wales und England schlossen viele Läden bereits um 16-18 Uhr (dafür gibt’s bei den Supermärkten oft sehr lange Öffnungszeiten, teilweise sogar 24h). Also wanderten wir nur etwas durch den kleinen Ort und guckten in die Schaufenster.














Ein bisschen fuhren wir dann noch, bis wir in unserer ersten Unterkunft, dem „Greylands Guesthouse“ in Llandrindod Wells ankamen. Das war ganz niedlich, sauber und etwas plüschig eingerichtet. Die Leute waren nett und ruhig und haben uns mit Tipps und am nächsten Morgen mit einem typischen englischen Frühstück in einem süßen Frühstücksraum mit toller Aussicht versorgt. Der hauseigene Hund war auch ein ganz lieber. Kostenfreies WLAN und ein eigenes Bad im Zimmer gab es auch.






Am folgenden Tag folgten wir zunächst dem Tipp und fuhren auf einer landschaftlich schöneren Strecke als zuvor geplant und kamen dabei an einem tollen Staudamm inmitten wundervoller Natur vorbei.












Weiter gings und zwischendurch mussten wir doch nochmal aussteigen.



Dann führte uns der Weg (mit Schafen und Kühen auf der Straße) zur „Devils Bridge“ und den Wasserfällen dort. Das war eine wirklich anstrengende Tour (die große Tour kostete ca. 5 Pfund, wenn ich mich richtig erinnere) mit vielen steilen Treppen hoch und runter, bei denen die Stufen teils sehr kurios (kniehoch, aus Baumwurzel etc…) waren, aber man wurde mit tollen Ausblicken belohnt und wir sind sehr froh es gemacht zu haben.














Nachdem wir uns etwas erholt hatten, fuhren wir weiter nach Tenby. Die Stadt direkt am Meer mit Stränden, bunten Häusern und kleinen Gassen sowie einer tollen Stadtmauer hat uns sehr gefallen. Wir sind einfach durch die Gegend gezogen und haben es auf uns wirken lassen.













Abends kamen wir dann in unserer Unterkunft „Rosedene Guest House“ in Pembroke an. Eine ganz tolle Unterkunft! Sehr sauber, recht neu und schön eingerichtet mit eigenem Bad und WLAN, freundliche und zuvorkommende Besitzer mit einem lustigen Labrador, ganz niedlichem Frühstücksraum und einer guten Auswahl beim Frühstück (frischer Obstsalat mit filetierten Orangen und entsteinten Kirschen, vegetarische Würstchen!).







Wir machten uns dann noch auf und gingen zum nächsten Pub (d.h. 2km auf Feldwegen, dafür dann aber ein Biergarten mit Meerblick) und tranken Bier und Cider in der Abendsonne.







Kommentare:

Kerstin H. hat gesagt…

Wunderbare Bilder und ein toller Bericht. Ich fühl mich total inspiriert. :-) Wales und Cornwall stehen auch auf meiner Reiseliste. LG Kerstin

das.Sternenkind hat gesagt…

vielen dank :)

Otze Worman hat gesagt…

keine so schlechte idee so ein road-trip, wie man sieht! mein bruder hat des au gemacht (nach schottland) und war ebenso begeistert..

PennyLane hat gesagt…

Wow, ganz tolle Bilder. Da bekommt man richtig Lust auf Urlaub

das.Sternenkind hat gesagt…

danke sehr :)